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Nach der Dlf Audiothek ist nun auch die ARD Audiothek im Google Playstore und Apple AppStore verfügbar. Wappler Hagen dazu: “Die neue ARD Audiothek wird aktuell als Testversion auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert und soll am 07.11.2017 zu den Hörspieltagen offiziell starten. Die ARD Audiothek vereint dann alle wesentlichen Wortinhalte der ARD-Wellen und von Deutschlandradio. Sie bietet mit ihrem kuratierten und personalisierbaren Angebot einen optimalen Zugang zu Vielfalt und Qualität – von Fiktion bis Information, von kurzen Formaten für Zwischendurch bis zu längeren Hintergrundsendungen, von Kinder-und Familienangeboten bis zum klassischen Hörspiel. Alle Nutzerinnen und Nutzer können sich hier dann ganz nach ihren Interessen und Bedürfnissen ihr Programm zusammenstellen.” Der verweist mich, als ich frage, warum es die App nicht auch für den PC gibt, an die Seite radio. ARD.de. Ich lande in der ARD-Radio-Mediathek. Ansprechende Menüführung? Auch dort Fehlanzeige. Und von meiner „Unterhaltung am Wochenende“ weit und breit nichts zu entdecken. Man hätte es ahnen können. Und natürlich gibt es die erfolgreichen Formate “ARD Radio Tatort” und “ARD radiofeature“. Die ARD Audiothek bietet das Beste aus den Radioprogrammen der ARD und des Deutschlandradios: Dokumentationen, Hörspiele, Interviews, Comedy und vieles mehr.

Aktuell sind rund 560 ARD-Sendereihen in der App enthalten. Die Anzahl variiert und die Zusammensetzung wird stets dynamisch bleiben. Die Inhalte auf dem Startscreen “Entdecken” werden von einer Redaktion ausgewählt und präsentiert. Die Nutzer können sich individuelle Playlisten zusammenstellen. Nun würde ich ja gar nicht so große Ansprüche formulieren, wüsste ich nicht, dass es besser geht. Ich habe mir nämlich auch die App des Deutschlandradios runtergeladen, und die funktioniert im Vergleich zur ARD-Audiothek hervorragend. Klare Menüführung, schneller Wechsel zwischen den Live-Programmen der drei Sender und gute Auffindbarkeit von Gespeichertem. Diese App nutze ich gerne und oft.

Sie ist handlich und selbst für einen Bedienungsanleitungsverweigerer wie mich kapierbar. So geht Radio als App. In der ARD Audiothek finden die Nutzerinnen und Nutzer das Wichtigste, Spannendste und Unterhaltsamste aus den Radioprogrammen der ARD und des Deutschlandradios: Die Redaktion von ARD.de wählt täglich neu Dokumentationen, Hörspiele, Interviews, Comedy, ARD Radio Tatorte und ARD Radiofeatures aus – manche Produktionen gibt es zuerst in der Audiothek. Aktuell sind 643 ARD-Sendereihen in der App enthalten. Die Anzahl variiert und die Zusammensetzung wird stets dynamisch bleiben. Polizeiarbeit als Kantinengespräch: Martin Mosebach hat für den Hessischen Rundfunk einen besonderen Radio-Tatort erdacht. Ohnehin ist es ein Coup des HR, den Schriftsteller als Autor gewonnen zu haben. Aber der Krimi Einen Moment nicht aufgepasst ist weit mehr als ein PR-Erfolg: Er ist klug gebaut, außerdem sehr radiofon erzählt. Und nicht zuletzt nimmt er den Faden der vergangenen HR-Fälle auf. Dann könnte es ja noch den Fall geben, dass ich einen Sender mal eben auch live hören möchte. Geht aber nicht.

Da muss ich wieder auf die Webseite wechseln. „Die ARD konzentriert sich in der ARD Audiothek mit einem spitz aufgestellten Produkt auf die optimale Präsentation hochwertiger Wortradioinhalte auf Abruf. Die App ist gerade für den Anwendungsfall ‚nicht lineares Hören‘ entwickelt worden“, teilt mir dazu ein ARD-Sprecher mit. In einer Jubelmeldung freut sich die ARD über den vermeintlichen Erfolg ihrer Audiothek-App. Hans Hoff aber ärgert sich über die App: schlechte Menüführung, keine Livestreams und eine lieblose Präsentation der Beiträge.